Gute Gespräche zwischen Partei und kommunalen Freien Wählern in Eislingen/Fils

Am Donnerstag, den 24. Februar 2022, kamen im Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Eislingen/Fils die Mitglieder der Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler Eislingen/Fils e.V. und Vertreter der Partei FREIE WÄHLER zu einem ersten Austausch zusammen. Zu diesem Treffen eingeladen hatte der Fraktionsvorsitzende Andreas Cerrotta, stellvertretender OB der Stadt Eislingen/Fils und im Jahr 2021 Kandidat der Partei FREIE WÄHLER für die Landtags- und Bundestagswahl.

Neben den Vertretern der Gemeinderatsfraktion, nahm auf Seiten der kommunalen Freien Wähler auch der Vorsitzende des Freie Wähler Kreisverbands Göppingen und Bürgermeister von Bad Boll, Hans-Rudi Bührle, teil. Als Vertreter der Partei waren der Landesvorsitzende Klaus Wirthwein, der Bezirksvorsitzende Markus Mangold und Dr. Norbert Volz, Bundestagskandidat im Wahlkreis Böblingen, erschienen. 

In den sehr konstruktiven Gesprächen brachten die Freien Wähler Eislingen/Fils e.V., in Person des Vereinsvorsitzenden Bernd Horwat, insbesondere ihre Besorgnis zum Ausdruck, dass sich Partei und kommunale Freie Wähler in Zukunft gegenseitig Konkurrenz machen könnten und dass sich die Ortsvereine im Falle einer engeren Anbindung an die Partei – ähnlich den anderen Parteien – einem Fraktionszwang unterwerfen müssten. Der Landesvorsitzende Klaus Wirthwein erklärte hierzu jedoch, dass die Partei FREIE WÄHLER nicht beabsichtige, den kommunalen Freien Wählern Konkurrenz zu machen, sondern im Gegenteil diese im Falle einer Kooperation zukünftig auf die Unterstützung der Partei bauen könnten. Auch werde die Partei grundsätzlich keinen Fraktionszwang einfordern, da sie sich voll und ganz zu den Grundsätzen der Freien Wähler und ihrer lokalen Autonomie bekenne. 

Die kommunalen Vertreter zeigten sich angetan von den Chancen einer Zusammenarbeit, insbesondere bei der Mitgliedergewinnung und der Frage der Einflussnahme auf Landes- und Bundespolitik. In diesem Zusammenhang zeigte Hans-Rudi Bührle wenig Verständnis für die generell ablehnende Haltung und die mangelnde Gesprächsbereitschaft des Freie Wähler Landesverbandes e.V. gegenüber der Partei. Der Vorstand des Kreisverbandes vertrete hingegen die Auffassung, dass man zumindest offen und gesprächsbereit gegenüber den Verantwortlichen der Partei FREIE WÄHLER sein sollte. Beide Seiten einigten sich daher nach dem sehr positiv verlaufenen Austausch, bei dem sich auch einmal mehr die großen inhaltlichen Überschneidungen zeigten, darauf den Kontakt aufrechtzuerhalten und auch weitere Ortsverbände der Freien Wähler zu ermutigen das Gespräch mit der Partei zu suchen.