Wahlkreis 24 – Heidenheim

Für den Wahlkreis 24 wurde Herr Peter Koptisch nominiert!

 

Peter Koptisch,

geb. 23.07.1958,

wh. 89542 Herbrechtingen, Wahlkreis 24 (Heidenheim),

Polizeihauptkommissar a.D.,

Hobbys sind: Reisen, Fotografieren, Wassersport, Pkw-Oldtimer, Angeln

Kommunalpolitiker bei den „Freie Wähler“: bin über 21 Jahre durchgehend Stadtrat in Herbrechtingen (davon bis heute über 16 Jahre für Freie Wähler), war bis 2019 für 11 Jahre Kreisrat (Freie Wähler) des Landkreises Heidenheim, bis 2019 hatte ich 2 Aufsichtsratssitze in einem örtlichen Energieversorger und in einem im Landkreis ansässigen Nahverkehrsunternehmen inne, bin weiterhin Mitglied in mehreren Ausschüssen als Stadtrat in Herbrechtingen

Politische Ziele für die Freie Wähler:

  • Förderung des Mittelstandes vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum hochtechnischen mittelständischen Industriebetrieb,
  • Abbau des Investitionsrückstaus bei infrastrukturellen Einrichtungen, Förderung von neuen Kraftstofftechniken  wie z.B. E-Fuel, Wasserstoff – damit auch Sicherung des Entwicklungsstandortes Baden-Württemberg,
  • Sorgfältiger Umgang mit Steuermitteln,
  • Ausstattung der Schulen und Lehrstandorte in Baden-Württemberg auf einen einheitlichen und angemessenen Stand zur Steigerung des Niveaus im Land,
  • Zügiger Ausbau der Digitalisierung für die Industrie, die Schulen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • Deutliche Aufwertung von Polizei, Justiz und Sicherheitsbehörden für den Kampf gegen steigende Kriminalität, Clan-Strukturen um einer wachsenden Verunsicherung unserer Bürger zu begegnen,
  • Unterstützung bei der Flüchtlingspolitik wo Hilfe geboten ist, jedoch auch konsequente Schritte, wie Abschiebung, bei Missbrauch und Verstößen gegen unsere demokratische Grundordnung,
  • Förderung und Erhalt von Kliniken im ländlichen Raum und der flächendeckenden ärztlichen Versorgung, insbesondere in Anbetracht eines starken Rückganges von Allgemeinärzten in hausärztlichen Praxen in den kommenden Jahren.

Mit meiner langjährigen Berufserfahrung, meines über 20-jährigen kommunalpolitischen Ehrenamtes und meiner bodenständigen Einstellung sehe ich mich als Kandidat der „Freie Wähler“ als Vertreter für die Mitte unserer Gesellschaft.

Wahlkreis 20 – Neckarsulm

Für den Wahlkreis 20 wurde Herr Jürgen Braun nominiert!

Jürgen Braun ist Landtagskandidat für die Freien Wähler im Wahlkreis 20 Neckarsulm

Der 65 jährige Jürgen Braun war lange Jahre selbstständig im Bereich von Weinbau tätig .

Sein 29 jähriger Ersatzkandidat Matthias Braun absolviert derzeit die Meisterprüfung .

Beide Kandidaten kennen die Sorgen und Nöte ihrer Mitbürger ,vor allem wegen der wirtschaftlichen Situation, Rente,

Sicherheit der Bürger, Tierschutz, Mindestlohn, Erhalt der Autoindustrie inkl. Zulieferer in Baden Wü1itemberg.

Erhaltung unserer Landwirtschaft, vor allem faire Preise.

Wichtig für uns: Wir stehen für Bürgernähe, Bodenständigkeit und liberale Politik .

Wir sind die Mitte unserer Gesellschaft.

Wahlkreis 30 – Bretten

Bernd Barutta kandidiert im Wahlkreis Bretten für den Landtag

13.10.2020

Bernd Barutta wird bei der Landtagswahl im kommenden Jahr als Direktkandidat im Wahlkreis 30 Bretten (mit den Gemeinden Bretten, Dettenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Gondelsheim, Graben-Neudorf, Kraichtal, Kürnbach, Linkenheim-Hochstetten, Oberderdingen, Stutensee, Sulzfeld, Walzbachtal, Weingarten, Zaisenhausen) für die FREIEN WÄHLER antreten. Der 59jährige wurde von den Mitgliedern der Partei in einer Aufstellungsversammlung in Weingarten am 12. Oktober 2020 einstimmig nominiert.

Als Koordinator der Wahlkampagne und als Landesvorstandsmitglied der FREIEN WÄHLER zeichnet Barutta verantwortlich dafür, dass die Partei in allen 70 Wahlkreisen antritt: „Ein ehrgeiziges Ziel, doch wir sind auf einem guten Weg, überall Kandidatinnen und Kandidaten zu nominieren und damit landesweit anzutreten. Wenn uns dies gelingt, haben die FREIEN WÄHLER in Baden-Württemberg eine realistische Chance, erstmals in den Landtag einzuziehen“.

Programmatisch sieht er die Partei gut aufgestellt. Die FREIEN WÄHLER setzen sich vehement für die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums in Baden-Württemberg ein. Insbesondere stehen die FREIEN WÄHLER als einzige Partei an der Seite der nachhaltigen Bildungsinitiative „G9!-jetzt BW“ zur Verankerung des G9. Wichtig ist dem in Hirschberg an der Bergstraße beheimateten Barutta auch das Bekenntnis der FREIEN WÄHLER für eine Stärkung des Mittelstandes und des Handwerks. „Unsere bodenständigen Betriebe haben es verdient, mehr Förder- und Forschungsmittel zu erhalten.“ Großkonzerne alleine seien als Basis unserer Wirtschaft nicht ausreichend. Weiterer zentraler Komplex ist für ihn eine nachhaltige Energieerzeugung auf Basis der erneuerbaren Energien. Als Vorbild dienen hier insbesondere die Initiativen des Bayerischen Wirtschaftsministers und Bundesvorsitzenden der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger, der massiv den Ausbau der Wasserstofftechnologie in der Koalition mit der CSU vorantreibt.

Der gelernte Journalist und Diplom-Politikwissenschaftler ist beim Deutschen Fußball-Bund in Frankfurt für den Bereich Politische Beziehungen zuständig. Seine Studienzeit verbrachte er an der Universität Bamberg und der London School of Economics (LSE):

Der Vorsitzende der Freien Wähler Weingarten e.V., Heinz Schammert, begrüßte die Kandidatur: „Ich bin mir sicher, die FREIEN WÄHLER wären eine Bereicherung der politischen Landschaft im Stuttgarter Landtag. Mein vielfältiges sozialpolitisches Engagement lässt eine eigene Kandidatur zeitlich nicht zu. Mit Bernd Barutta kandidiert eine wichtige Stimme der Partei in unserem Wahlkreis, die in der Lage ist, auch kommunalpolitische Themen des Wahlkreises erfolgreich zu platzieren. Er steht für die Werte der FREIEN WÄHLER und hat einen kritischen Blick für die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in unserem Land.“

Beim zuständigen Kreiswahlleiter wurde die Kandidatur bereits in Karlsruhe eingereicht.

Infos zu meiner Person:

Wohnort: Hirschberg an der Bergstraße

Geburtsdatum 1. Januar 1961

Beruf: Journalist und Diplom-Politologe

Hobbys: Lesen, Fußball

Statement: Ich stehe für einen raschen Umbau unserer Energieversorgung hin zu regenerativen Energien. Dabei müssen die Menschen vor Ort mitgenommen werden. Mehr öffentlicher Personenverkehr ja, aber in der Debatte bin ich gegen eine Verteufelung des Autos. In der Bildung fordere ich die Rückkehr zum G9 als Regelschule, bei der inneren Sicherheit stärke ich der Polizei als Garant unseres liberalen Rechtsstaates den Rücken. Pflegeberufe sollen besser entlohnt werden

Wahlkreis 31 – Ettlingen

Für den Wahlkreis 31 wurde Herr Steffen Schmid nominiert!

Doppelnominierung für die Wahlkreise Ettlingen und Rastatt

Steffen Schmid aus Malsch wird im Wahlkreis Ettlingen (mit den Gemeinden Ettlingen, Karlsbad, Malsch, Marxzell, Pfinztal, Rheinstetten und Waldbronn) bei der Landtagswahl am 14. März 2020 für die FREIEN WÄHLER als Direktkandidat antreten. Der 57jährige wurde am Samstag, 31.Oktober 2020, auf einer Nominierungsveranstaltung in der Hausbrauerei Alter Bahnhof in Malsch einstimmig von den Mitgliedern gewählt.

Das ehemalige Mitglied der CDU sieht in den FREIEN WÄHLERN eine Partei, die in der politischen Mitte für bürgerliche Werte und Freiheiten eintritt. „Fragen der Mittelstandspolitik gehören ebenso zu meinen inhaltlichen Schwerpunkten wie Bildungsfragen. Als FREIER WÄHLER setzte ich mich natürlich stark für die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums in Baden-Württemberg ein“, erläutert er.

Steffen Schmid leitet zusammen mit seinem Bruder Axel Schmid in der vierten Generation die Theodor Schmid GmbH, seit 1882 eine mittelständische Glasgroßhandlung mit Sitz in Karlsruhe und Tübingen. Der gelernte Diplom-Betriebswirt bringt nicht nur kommunalpolitische Erfahrung mit, sondern ist auch ehrenamtlich in verschiedenen Kulturinstitutionen aktiv, so beispielsweise im Freundeskreis der Musikhochschule Karlsruhe.

Ebenso einstimmig sprachen sich die Mitglieder in einer weiteren Nominierungsveranstaltung in Malsch für Jörg Hornung als Direktkandidaten für den Wahlkreis Rastatt (mit den Gemeinden Au am Rhein, Bietigheim, Bischweier, Durmersheim, Elchesheim-Illingen, Forbach, Gaggenau, Gernsbach, Iffezheim, Kuppenheim, Loffenau, Muggensturm, Ötigheim, Rastatt, Steinmauern und Weisenbach) aus.

Der 52jährige fand über die FDP den Weg zu den FREIEN WÄHLERN. Für die Liberalen bekleidete er einst die Position des Kreisgeschäftsführers in Baden-Baden. Beruflich ist der gebürtige Hamburger bei einem Baden-Badener Heizungs- und Sanitär-Unternehmen beschäftigt. Seine politischen Schwerpunkte liegen im wirtschaftlichen Bereich: „Wir müssen die Mobilitätswende in enger Abstimmung mit der Automobilindustrie schaffen, die das Herzstück unserer Industrie in Baden-Württemberg darstellt. Elektro- und Wasserstoff-Antriebe sind die Zukunftstechnologien, die wir als FREIE WÄHLER noch stärker fördern möchten.“ Als zweiten Schwerpunkt sieht Jörg Hornung das Kultur-und Vereinswesen, das eine verstärkte Förderung des Ehrenamtes benötigt, um modernen Anforderungen zu genügen.

„Beide Kandidaten stehen für die bürgernahe, lokal verankerte Politik der FREIEN WÄHLER“, kommentierte Landesvorstandsmitglied Bernd Barutta, der die beiden Aufstellungsversammlungen leitete. „Ich bin mir sicher, Steffen Schmid und Jörg Hornung werden einen engagierten und erfolgreichen Wahlkampf führen und ihre Beitrag dazu leisten, dass die FREIEN WÄHLER 2021 erstmals in den Landtag einziehen.“

Malsch, 31. Oktober 2020

Wahlkreis 32 – Rastatt

Für den Wahlkreis 32 wurde Herr Jörg Hornung nominiert!

 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Mein Name ist Jörg Hornung und ich bin Ihr Landtagskandidat für den Wahlkreis Rastatt (32).

Nachdem ich 1968 in Hamburg geboren wurde zog ich 1990 nach Baden-Baden und bin hier als Kundendiensttechniker in einem Unternehmen für Heizungen und Sanitär tätig.

Außerdem bekleidete ich hier einige Vereinsämter, wie zum Beispiel die Vorstandschaft eines örtlichen Musikvereines oder das Amt des Stadtprinzen im Jahr 2013.

Des weiteren verbringe ich meine Freizeit auch gerne mit meiner Familie und unserem Hund, oder auch mit anfallenden Arbeiten rund ums Haus.

Ebenfalls helfe ich dem ehrenamtlichen Corona-Hilfsdienst der Bürgergemeinde Haimbach bei den Einkäufen und der Auslieferung für hilfsbedürftige Mitmenschen.

Schwerpunkte: Digitalisierung, Mobilitätswende, Kultur- und Vereinswesen

Slogan: Dialog statt Analog

Motto: Sorgen, Ängste und Wünsche hören nicht an der Stadtgrenze auf

Doppelnominierung für die Wahlkreise Ettlingen und Rastatt

Steffen Schmid aus Malsch wird im Wahlkreis Ettlingen (mit den Gemeinden Ettlingen, Karlsbad, Malsch, Marxzell, Pfinztal, Rheinstetten und Waldbronn) bei der Landtagswahl am 14. März 2020 für die FREIEN WÄHLER als Direktkandidat antreten. Der 57jährige wurde am Samstag, 31.Oktober 2020, auf einer Nominierungsveranstaltung in der Hausbrauerei Alter Bahnhof in Malsch einstimmig von den Mitgliedern gewählt.

Das ehemalige Mitglied der CDU sieht in den FREIEN WÄHLERN eine Partei, die in der politischen Mitte für bürgerliche Werte und Freiheiten eintritt. „Fragen der Mittelstandspolitik gehören ebenso zu meinen inhaltlichen Schwerpunkten wie Bildungsfragen. Als FREIER WÄHLER setzte ich mich natürlich stark für die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums in Baden-Württemberg ein“, erläutert er.

Steffen Schmid leitet zusammen mit seinem Bruder Axel Schmid in der vierten Generation die Theodor Schmid GmbH, seit 1882 eine mittelständische Glasgroßhandlung mit Sitz in Karlsruhe und Tübingen. Der gelernte Diplom-Betriebswirt bringt nicht nur kommunalpolitische Erfahrung mit, sondern ist auch ehrenamtlich in verschiedenen Kulturinstitutionen aktiv, so beispielsweise im Freundeskreis der Musikhochschule Karlsruhe.

Ebenso einstimmig sprachen sich die Mitglieder in einer weiteren Nominierungsveranstaltung in Malsch für Jörg Hornung als Direktkandidaten für den Wahlkreis Rastatt (mit den Gemeinden Au am Rhein, Bietigheim, Bischweier, Durmersheim, Elchesheim-Illingen, Forbach, Gaggenau, Gernsbach, Iffezheim, Kuppenheim, Loffenau, Muggensturm, Ötigheim, Rastatt, Steinmauern und Weisenbach) aus.

Der 52jährige fand über die FDP den Weg zu den FREIEN WÄHLERN. Für die Liberalen bekleidete er einst die Position des Kreisgeschäftsführers in Baden-Baden. Beruflich ist der gebürtige Hamburger bei einem Baden-Badener Heizungs- und Sanitär-Unternehmen beschäftigt. Seine politischen Schwerpunkte liegen im wirtschaftlichen Bereich: „Wir müssen die Mobilitätswende in enger Abstimmung mit der Automobilindustrie schaffen, die das Herzstück unserer Industrie in Baden-Württemberg darstellt. Elektro- und Wasserstoff-Antriebe sind die Zukunftstechnologien, die wir als FREIE WÄHLER noch stärker fördern möchten.“ Als zweiten Schwerpunkt sieht Jörg Hornung das Kultur-und Vereinswesen, das eine verstärkte Förderung des Ehrenamtes benötigt, um modernen Anforderungen zu genügen.

„Beide Kandidaten stehen für die bürgernahe, lokal verankerte Politik der FREIEN WÄHLER“, kommentierte Landesvorstandsmitglied Bernd Barutta, der die beiden Aufstellungsversammlungen leitete. „Ich bin mir sicher, Steffen Schmid und Jörg Hornung werden einen engagierten und erfolgreichen Wahlkampf führen und ihre Beitrag dazu leisten, dass die FREIEN WÄHLER 2021 erstmals in den Landtag einziehen.“

Malsch, 31. Oktober 2020

Landesmitgliederversammlung 7.11.2020 in Baden-Baden

 

 

GOOD NEWS 4 BADEn-BADEN 8.11.2020

Landesmitgliederversammlung

Landeswahlkämpfer der Freie Wähler in Baden-Baden – Landesvorsitzender Klaus Wirthwein: „Wir mussten trotz Corona-Beschränkungen tagen”

Landeswahlkämpfer der Freie Wähler in Baden-Baden – Landesvorsitzender Klaus Wirthwein: „Wir mussten trotz Corona-Beschränkungen tagen"

Klaus Wirthwein, Landesvorsitzender Freie Wähler Baden-Württemberg, bei der Mitgliederversammlung in Baden-Baden. Fotos: FW

Baden-Baden, 09.11.2020, Bericht: Redaktion Eine besondere Rolle im Landtagswahlkampf spielt Baden-Baden, nachdem FBB-Fraktionschef Martin Ernst in Sachen Landespolitik aktiv geworden war. goodnews4.de berichtete.

Am Samstag hatten sich die als Partei auftretenden Freien Wähler kurzfristig im Löwensaal in Lichtental getroffen, um Satzungsänderungen zu beschließen. Mit den Baden-Badener Freien Wählern haben die Landeswahlkämpfer nur den Namen gemeinsam. Für die Freien Wähler geht der Baden-Badener FBB-Stadtrat Tommy Schindler ins Rennen. Gute Chancen rechnen sich die Freien Wähler aus, neben Grüne, CDU, SPD, AfD und FDP im nächsten Frühjahr als sechste Kraft in den Landtag von Baden-Württemberg einzuziehen. In Bayern regiert die Partei mit Huber Aiwanger als Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident das Land. Aus Corona bedingt organisatorischen Gründen hatten die Freien Wähler ihre Mitgliederversammlung kurzfristig nach Baden-Baden verlegt.

 

Die Erklärung der Freien Wähler Baden-Württemberg zur Sitzung am Samstag, 7. November 2020 in Baden-Baden im Wortlaut:

Die Pandemie erschwert die politische Willensbildung in den Parteien und sorgt für hohe Hürden bei der Aufstellung von Wahlbewerbern. Reguläre Präsenzparteitage werden immer schwieriger durchzuführen. Aus diesem Grund mussten die FREIEN WÄHLER ihre angesetzte Landesmitgliederversammlung am 7. November 2020 in Anwesenheit von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und der geplanten Verabschiedung des Landtagswahlprogramms absagen. Der Versammlungsort in Ostfildern stand pandemiebedingt nicht mehr zur Verfügung.

Um jedoch in den kommenden Wochen und Monaten handlungsfähig zu bleiben, lud die Partei ihre Mitglieder alternativ nach Baden-Baden ein, um in kleinerer Runde und zeitlich gestrafft wenigstens notwendige Satzungsänderungen zu beschließen.

Ziel war es, in Zukunft auch virtuelle Parteitage und Nominierungsveranstaltungen zu ermöglichen sowie elektronisch gestützte Wahlen und Briefwahlen als Option in die Satzung aufzunehmen. «Wir mussten trotz Corona-Beschränkungen tagen», so Landesvorsitzender Klaus Wirthwein, «um der Partei und ihren Mitgliedern einen intensiven Willensbildungsprozess in Zukunft zu ermöglichen, wenn das Zusammenkommen an einem Ort mit zu hohen Risiken verbunden ist.»

Die Teilnehmer folgten den vorgelegten Satzungsänderungen. Somit sind in Zukunft virtuelle Landesmitgliederversammlungen möglich, wenn
a) Bestimmungen oder Verordnungen auf gesetzlicher Grundlage eine Präsenzveranstaltung nicht zulassen;
b) fehlende Möglichkeiten, Versammlungsräume anzumieten, bestehen;
c) Präsenzveranstaltungen zu unverhältnismäßigen gesundheitlichen Gefahren für die Teilnehmer führen.

In der Diskussion zeigte sich, dass die meisten Mitglieder virtuelle Zusammenkünfte eher als Notlösung ansehen. «Der persönliche Kontakt, das gemeinsame Gespräch», so Wirthwein weiter, «besitzen einen Wert für sich und sind für das gegenseitige Verständnis auch zukünftig wichtig».

Die Meinungsbildung via Internet wird am Samstag, 5. Dezember 2020, ihre Premiere erleben. An diesem Tag wollen die Mitglieder der FREIEN WÄHLER die Verabschiedung des Landtagswahlprogramms nachholen.

Am Rande der Diskussion wurde ein Ausblick auf den morgen, 9. November 2020, stattfindenden Prozess in Stuttgart geschaut. Der Staatsgerichtshof verhandelt dort die Klage der FREIEN WÄHLER und weiterer bisher nicht im Landtag vertretener Parteien gegen die hohe Zahl von Unterstützungsunterschriften, die in jedem Wahlkreis für eine Wahlzulassung gesammelt werden müssen. Einhelliger Tenor war, dass bei den momentanen Beschränkungen und gesundheitlichen Risiken, eine Sammlung von Unterschriften kaum möglich ist. «Wir gehen fest davon aus», so Vorstandsmitglied Bernd Barutta, «dass das Gericht im SInne der Partei entscheiden wird». Vor Gericht werden die Parteien von der Kölner Kanzlei Legerlotz, Laschet und Partner vertreten.